#julesdoeslondon, Part I : Victoria, Albert & Fashion, Fashion, Fashion

Sweetie Daaaaaahlings!

WordPress war nicht mein Freund! Die letzte Woche konnte ich keine Fotos hochladen, und deswegen mussten meine London-Blog-Posts warten. Doch jetzt gibt es kein technischen Probleme mehr, und hier ist er: Der erste #julesdoeslondon Post!

Es war soooo schön! Ich war das letzte mal vor neun Jahren in der britischen Hauptstadt! Can you believe it? War also absolut an der Zeit, mal wieder auf die Insel zu fliegen. Vor allem, weil meine liebe und vermisste Freundin Mia dort wohnt, und ich sie nun auch endlich mal besuchen wollte. Cheerio Gov’na!

Ganz weit vorne in meinen London-Plänen? Alles rund um Mode, natürlich! Und dabei rede ich nicht wirklich von Shopping-Orgien (obwohl die natürlich auch dabei waren ;) ), sondern vielmehr von Geschichte, Handwerk und Co. Und da findet man in London viel.

Zum Beispiel auch im Victoria & Albert Museum. Und das war auch gleich Station an meinem ersten Tag.

Victoria & Albert Museum: Wedding Dresses!

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Ich bin kein “Braut-Mädchen”, heißt, ich stelle mir nicht ständig meine eigene Hochzeit vor, im Gegenteil, ich weiß nicht mal ob das überhaupt was ist, womit ich mich anfreunden kann. Aber ich bin zu 100% “Mode-Mädchen”, und daher ist es kein Wunder, dass bei der Ausstellung “Wedding Dresses 1775 – 2014″ mein Herz sowas von höher schlägt. Ja, schlagen im Präsens, weil ich immernoch so begeistert bin. Kostüm- und Modegeschichte vom Feinsten. Neben ein paar Exponaten aus der Victoria & Albert Sammlung waren auch ein paar Leihgaben ausgestellt. Darunter die lilafarbe Traumrobe von Vivienne Westwood. Wessen Kleid das war? Keine geringere Als Dita von Teese trug dieses Prachtexemplar bei ihrer Hochzeit mit Marylin Manson. Da war das Kleid mal deutlich schöner als der Gatte, wenn ihr mich fragt. ;)

Erkennt ihr das graue Ensemble auf dem untersten Foto? Camilla Parker-Bowles trug es, als sie ENDLICH Prince Charles heiraten durfte. Ich find’s ja immernoch gut, dass sie sich nicht für weiß entschieden hat, denn der Zug war ja wohl mal eindeutig, sowas von, abgefahren.

Und es gab einen Moment, wo ich mir doch kurzzeitig überlegt habe, ob ich nicht sofort, egal wen, heiraten sollte. Nur, weil ich das perfekte Kleid gesehen habe. Es ist die wunderschöne Robe auf dem dritten Bild von unten, der Rocksaum und die Schleppe mit abertausenden Pailetten in Pfauenfederform bestickt, lässig, boho, und doch irgendwie elegant. MEINS! Dachte ich. Dann habe ich die Beschreibung gelesen. Maßgeschneidert von Galliano, für keine geringere als Kate Moss. Verdaaahaammt. Das heißt, in diese Traumrobe passt gerade mal mein Oberschenkel. Ich denke der könnte ungefähr den gleichen Umfang haben wie Kate komplett. Außerdem bräuchte in gut 20.000 englische Pfund, um dieses Stück zu erwerben. Das gibt die Kaffeekasse dann doch nicht her. Nicht ganz neidlos muss ich, mal wieder, anerkennen: Die Käthe, die hat halt einfach Stil. Tatsache.

Ihr müsst mich übrigens für die schlechte Qualität der Fotos entschuldigen. Eigentlich war es nämlich nicht erlaubt, in der Ausstellung Fotos zu machen. Ich habe aber, trotzdem, wenn der böse Herr Museumswächter nicht aufgepasst hat, ein paar Handypics geschossen. Ich dachte, das ist besser als nichts.

Wenn ich aber wirklich einen Eindruck gewinnen wollt, ist es eh sinnvoller, sich die Ausstellung selber an zu schauen. Und dazu habt ihr noch ein ganzes Stück lang Zeit!

Die “Wedding Dresses 1775 -2014″ Ausstellung ist noch bis 15. März 2015 im Victoria & Albert zu bewundern. Und neben eben erwähnten Exponaten könnt ihr da auch unter anderem sehen, in welchen Kleidern Socialites der 20er Jahre geheiratet haben, ihr könnt ein Blick auf Gwen Stefanis Brautkleid werden und für alle Sex and the City Fans ist auch was dabei. Mehr wird nicht verraten. :)

Und wenn ihr schon da seid, könnt ihr euch gleich noch eine andere Ausstellung anschauen:

Victoria & Albert Museum: The Glamour of Italian Fashion 1945- 2014

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Italienische Mode steht für Qualität, höchste Handwerkskunst, und Glamour, Glamour, Glamour! Auch wenn wir es uns heute eigentlich gar nicht mehr vorstellen können, aber das war nicht immer so. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Italien die Möglichkeit, wirklich eine herausragende Industrie aufzubauen. Die Ausstellung “The Glamour of Italian Fashion” zeigt genau diesen Werdegang. Die frühen Anfänge, wo noch ALLES maßgeschneidert wurde, die ersten Modeschauen, bis hin zu spektakulären Entwürfen von Karl Lagerfeld für Fendi, Pucci, Versace und aktuellen Wunderwerken von Dolce & Gabbana, Prada und Co.

Persönliches Highlight der Ausstellung: Elizabeth Taylors kostbare Bulgari-Juwelen! I’ve died and gone to Fashion Heaven!

Auch hier wieder Fotografie-Verbot, auch hier wieder ein paar unperfekte Handy-Snapshots.

Und auch hier wieder die Empfehlung: Fliegt nach London, guckt selber! Da müsst ihr allerdings schnell sein, denn die Ausstellung geht nur noch eine Woche, bis zum 27. July nämlich.

Nächstes Jahr  vom 14. März bis zum 19 Juli 2015 zeigt das Victoria & Albert Museum allerdings die wunderbare Ausstellung “Alexander McQueen – Savage Beauty”. Ihr könnt Gift drauf nehmen, dass ich spätestens da wieder in der britischen Hauptstadt und in diesem Traummuseum bin.

More tomorrow!

Bis bald!

Love, Jules x

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