OMG, CAAAAAAKE!

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Kuchen, Kuchen, überall Kuchen! So lässt sich mein Wochenende ungefähr beschreiben. Am Sonntag wurde die kleine Tochter von Freunden getauft, und wir, also drei Freunde von mir und ich, haben beschlossen, ihnen eine riesengroße Tauftorte zu schenken. Das hieß natürlich für mich: Ab in die Küche! Und es bedeutete auch, dass ich meine bisher größte Back-Challenge eingegangen bin.

Vor Samstag habe ich noch nie eine doppelstöckige Torte gemacht, noch nie soviel Tortendeko gebastelt, noch nie so viel Zeit für einen Kuchen aufgebracht. Ganze acht Stunden hat es nämlich gedauert, bis das gute Stück fertig war.

Ich muss mich vorneweg schon einmal für die schlechte Qualität der Fotos entschuldigen, aber es sind einfach alles nur iPhone-Instagram-Pics. Zum groß Fotografieren war einfach keine Zeit. Sonst wäre mir das Fondant ausgetrocknet, die Buttercreme zu weich geworden und die Nerven wären in den Urlaub gefahren.
Aber jetzt mal ganz von Anfang an.

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Weil der Kuchen ein Geschenk war, und die Beschenkten natürlich nichts davon wussten, bin ich beim Geschmack auf Nummer Sicher gegangen: Vanille, Vanille, Vanille. Das mag einfach jeder. Daher die Basis: Ein fluffiger, saftiger Bourbon-Vanille-Biskuit. Geht immer!
Die beiden Tortenböden habe ich schon am Freitag-Abend gemacht, damit sie über Nacht auch wirklich gut auskühlen konnten. Sonst würde mir die Creme ja verlaufen!

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Samstag früh habe ich mir dann erstmal Fondant gekrallt, ein bisschen blau, grün und rosa eingefärbt und die Blüten, Vögelchen und Blätter für die Deko gemacht. Dazu hatte ich eine Latexform von Wilton, in die ich den Fondant reingepresst habe. Die Deko musste zuerst gemacht werden, weil die großen Stücke antrocknen mussten. Sonst hätten sie auf der Torte ihre Form nicht gehalten.

Als nächstes, Vanille-Buttercreme! Das Rezept dafür ist simpel, süß, lecker. Man nehme:

  • 500g Butter
  • 1 Packung Puderzucker
  • 1 EL Vanille-Essenz
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1/2 TL feines Meersalz
  • 3-5 EL Milch

Erst Butter und Puderzucker cremig rühren, dann den Rest der Zutaten dazu, fertig! Da ich zwei Kuchen hatte, die nach Buttercreme gebrüllt haben, habe ich fast die doppelte Menge gemacht. Jap, ich weiß, diätetisch ist anders.

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Ich habe beide Kuchen in der Mitte mit einer Schicht Buttercreme gefüllt, und natürlich auch noch in Buttercreme gehüllt. Wenn schon, denn schon. Außerdem hält dann das Fondant besser. Das habe ich, wie ihr seht, hellgrün eingefärbt, hauchdünn ausgerollt und beide Kuchen damit überzogen. Dann ging es auch schon an’s Stapeln!

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Damit das Stapeln auch problemlos klappt, habe ich zu einem kleinen Trick gegriffen. Den oberen Kuchen habe ich, mit Hilfe von etwas Buttercreme, auf einem Stück weißen, glatten Karton fest geklebt. Den Karton habe ich natürlich vorher auf die Größe des kleineren Kuchens zurecht geschnitten. So ließ sich der Kuchen nämlich besser heben, und auf den unterem Kuchen befestigen! Auch hier wieder: Buttercreme als Klebstoff! Hat einwandfrei gehalten.

Dann ging es ans Dekorieren!

Zuerst habe ich mit grünem Piping-Icing die Schrift in die Mitte des Kuchens gesetzt.

Aus etwas braunem Fondant habe ich Äste gemacht. Weil die Äste biegsam sein mussten, habe ich die Dekoelemente nicht schon am Anfang mit den Blättern und Co. gemacht. Denn die waren inzwischen gut ausgehärtet.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Blumenbordüre an den Kuchen! Erst kurz vor “Montage” angefertigt, denn auch die mussten biegsam sein.

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Als Klebstoff für die Deko habe ich übrigens etwas sehr dickes Royal-Icing angerührt.

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Isn’t it pretty? Auf die Gefahr, angeberisch zu wirken: Ich bin wirklich verdammt stolz auf den Kuchen! Und die jungen Eltern haben sich auch mächtig drüber gefreut. Und lecker war er! Klar, mit soviel Buttercreme auch ein bisschen mächtig, aber sind Kuchen das nicht immer? Jedenfalls wurde gefuttert, als gäbs kein morgen. Und das ist immer gut.

Und ich war einfach happy, den fertigen Kuchen abliefern zu können.

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Und findet ihr nicht, das mein Outfit toll zur Torte passt? ;) Vor allem das Seidentuch von dem thailändischen Label Rotsaniyom. Der Mantel und der weiße Sweater sind von Primark, die Sonnenbrille von Gucci, und der Nagellack von Essie in der Farbe “Go Ginza”.

Das nächste Mal achte ich darauf, das Outfit besser zu fotografieren. Versprochen.

Bis dann!

Love, Jules x

2 Comments on OMG, CAAAAAAKE!

  1. Joachim Winterl
    25. Februar 2014 at 9:24 (8 Jahre ago)

    Sehr, sehr geil um nicht zu sagen supergeil!

    Antworten
    • Jules
      25. Februar 2014 at 9:30 (8 Jahre ago)

      Aber dabei ist es doch gar kein Dorsch! ;)

      Antworten

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