It’s Budapest, Baby!

Ich bin ein großer Fan davon, sich selbst etwas zum Geburtstag zu schenken. Das ist immer eine gute Ausrede zum Geld ausgeben. ;) Und da ich eben gerade erst wieder älter (aber wenig weiser) geworden bin, habe ich das gleich mal zum Anlass genommen, mir einen Kurztrip nach Budapest zu gönnen!

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Bewaffnet mit einem langen, warmen Trenchcoat (H&M) und Fake-Fur-Schal (River Island) gegen die Eiseskälte und groooooßer Handtasche (Liebeskind), damit auch Regenschrim und Stadtplan gut verstaut sind, habe ich mich mit einem guten Freund auf den Weg gemacht.Wetter: Mist. Ich frage mich auch, warum ich überhaupt Zeit damit verschwendet habe meinen Haaren ein Styling zu verpassen. Spätestens nach Wind, Regen und Pudelmütze gegen die Kälte sah ich eh aus wie Marke Wischmop. Oder auch begossener Pudel. Ihr wisst schon was ich meine.

Müsste ich meinen Urlaub in einem Wort zusammen fassen, es wäre “Foodporn”. Wer meinen Instagram-Account fleißig verfolgt, weiß: Wir haben uns durch Budapest gefuttert. Selten so gute Küche auf extrem hohem Niveau zu so guten Preisen erlebt! Das fing ja schon bei unserem Hotel an, das ich euch an dieser Stelle absolut ans Herz legen will.

Mein guter Freund Christian hat sich um die Unterkuft bemüht. Resultat seiner Recherchen war ein niedliches kleines Boutiquehotel mit nur 11 individuell gestalteten Zimmern in der Altstadt Budapests. Nur fünf Minuten von der Burg entfehrt ist das kleine Hotel Baltazàr zu finden.

06_Budapest 09_BudapestDas Hotel hat gerade erst vor 3 Monaten eröffnet und der Duft des Neuen liegt noch in der Luft. Und der Duft des dazugehörigen Grill-Restaurants kommt noch dazu. Noms! Zum Frühstück ne Käseplatte? Warum nicht! Kulinarisch geht da richtig was!

Und unser Zimmer erst! Wir waren im “Library-Room”. Ist es nicht absolut schnuckelig?

05BudapestIch würde euch ja gerne noch von tollen Geschäften und schöner Mode berichten. Aber liebes Ungarn, da hast du mich enttäuscht!

Klar gibt es die klassischen Läden wie Zara, Pull and Bear und Bershka. Auch ein Marks & Spencers ist zu finden. Aber generell gilt: Budapest ist die Stadt der Jogginghosen! Selten habe ich so viele Leute in Adidas circa 1995 gesehen. Ihr wisst schon, die Sporthosen mit den Druckknöpfen an der Seite. Schön ist anders. Und wirklich außergewöhnliche, individuelle und coole Shops habe ich jetzt nicht gesehen. Also nicht wenn es um Kleidung für Menschen geht. Der ungarische Hund von Welt dagegen, der kann sich schon gut einkleiden. Zumindest wenn er zu Pinky Puppy geht. Jap, Budapest hat, ganz im Ernst, mitten in der Fußgängerzone einen Klamottenladen für kleine Kläffer mit Hang zur Dekadenz. Nun gut, man muss ja Prioritäten setzten. ;)

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Ich würde euch so gerne Tausende von Bildern zeigen, die ich beim Durch-die-Stadt-schlendern gemacht habe. Denn Budapest, Budapest ist wirklich eine fantastische Stadt. Und erinnert irgendwie ein bisschen an Paris. Stattdessen gibt es hier noch ein paar Eindrücke. Und ein paar Tips, was wirklich sehens- und essenswert ist.

03_Budapest 11_BudapestGanz wichtig: Ein Spaziergang bei Nacht! Alles leuchtet so schön golden!

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Was machen und sehen?

Párisi udvar (Pariser Hof, drittes Bild von unten) Die Einkaufspassage ist Anfang des 20. Jahrhunderts erstanden und wirkt fast wie eine Filmkulisse. Hier ein bisschen gotisch, da ein bisschen Jugendstil, insgesamt einfach atemberaubend.
Adresse: Ferenciek tere 10 (Ubahn: M3, Station Ferenciek Tere)

Andrássy út (Andrassy Straße) Mit der Ubahn einmal zum Heldenplatz fahren, dort alles bestaunen, schließlich ist der Platz auch eine absolute Sehenswürdigkeit, und dann die Andrassy Straße entlang flanieren. Viele leicht abgewrackte klassizistische Bauten, ein wunderbarer Hauch der Vergangenheit, einfach alles ist dort zu finden. Auch das Haus des Terrors, ein Museum das an die Schrecken nach dem 2. Weltkrieg erinnern soll, ist dort zu finden (Hausnummer 60). Und an der Oper kommt man vorbei. Wer will, schaut am Ende der Straße noch bei Louis Vuitton und Co. rein und kann dort sein Geld für Luxuslabels ausgeben. Direkt danach geht es zur

St. Stephans Basilika Die Basilika ist ein absolutes Must-See. Mehr muss dazu eigentlich nicht gesagt sein. Und sie liegt direkt auf dem Weg, nämlich am Ende der Andrassy Straße.

Die Markthalle (zweites Bild von unten) Die Markthalle hat alles, was das ungarische Herz begehrt. Also hauptsächlich Variationen von Fleisch und Paprika. ;) Allerdings können dort auch Textilien und Souvenirs gekauft werden. Und, Hurrah, ne Fressecke gibt es auch! Wer Lust auf ein günstiges, aber gutes Gulasch hat, wird hier fündig.
Adresse: Vámház körút 1-3

Außerdem: Hoch in die Altstadt, Burg und Fischerbastillion gucken, auf den Gellert (ein Hügel) zur Zisterne latschen und den Ausblick genießen, viiiiiiel rumlaufen (auch über die Kettenbrücke) und staunen.

Wo essen?

Restaurant Alabárdos Ein kleines Juwel in der Altstadt in Burgnähe. Sehr oldschool, vielleicht ein bisschen steif, aber fantastisches Essen mit traditionellem, guten Service. Homepage: http://www.alabardos.hu

The Söveny Aladár Teahouse Fantastisches, asiatisches Teehaus mit wunderschönem Garten, großer Auswahl an qualitativ hochwertigen Tees und süßen Leckerein. Direkt an der Andrassy Straße, nahe Heldenplatz. Obendrüber ist auch noch ein Museum. Mehr Info: http://www.aranymuzeum.eu/the-tea-house/about-the-tea-house

Pierrot Österreich trifft Ungarn. Super leckere Nachtische! Gehört übrigens den gleichen Besitzern wie das Hotel Baltazàr. Die bevölkern da gastronomisch nämlich einiges. Homepage: http://pierrot.hu/

Und, wann fahrt ihr nach Budapest?

Love, Jules x

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