Cakepops-Scone-Muffin-Cake-Birthday-Extravaganza

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Hello fellow bakers! Ich hatte Gebuuuuurtstag! Letzten Freitag bin ich mal wieder älter, aber null weiser geworden. Dafür aber wahrscheinlich mindestens ein Kilo schwerer. Meine Gäste übrigens auch. Denn es gab soviel Kuchen, dass wir später nicht mehr wussten, wo oben und unten ist. Das kann aber auch daran liegen, das meine lieben Mitfeierer so viel Veuve Clicquot Rosé angeschleppt hatten, dass meine komplette Welt innerhalb kurzer Zeit sowieso nur noch rosa und bubbly war. Ihr seht schon, es war ein Fest!

Dabei war eigentlich eine ganz entspannte British Tea Time geplant. Tja, so schnell kann es eskalieren. ;)

Ich dachte mir, dieses Jahr wird es mal ein bisschen gehobener, erwachsener, ruhiger! Die Tatsache, das ich der Meinung bin, das täglich Kuchen und Tee mit die beste Idee war, die die lieben Angelsachsen je hatten, spielt auch eine gewisse Rolle. Also habe ich mich den ganzen Donnerstag in meiner Küche verschanzt, um Cupcakes, Cakepops, Scones und Carrot Cake zu backen. Gefühlte 80.000 Kilo Kuchen für nur sieben Leute. Aber lieber mehr, bevor es nicht reicht.

Sowohl das Rezept für die Scones als auch für die Cupcakes habe ich schon einmal auf dem Blog für euch gepostet. Ihr findet sie unter dem Eintrag “Abwarten und Tee trinken” und unter “Himbeer-Litschi-Omnomnom-Cupcakes”.

Der Carrot Cake war ein Erstversuch. Und der ist, zumindest meiner Meinung nach, dezent gescheitert. Er war zwar unglaublich lecker, aber einfach mal nicht komplett durchgebacken. Aber an diesem Kuchen habe ich erkannt, das meine lieben Wiener Leute, die ich ja größtenteils erst seit kurzem kenne, da ich ja neu in der Stadt bin, jetzt schon wahre Freunde sind. Denn sie haben einfach beschlossen, dass der Carrot Cake einfach mal “besonders saftig” sei und damit sehr köstlich und trotzdem die Hälfte dieses halbrohen Missgeschickes verputzt, während ich vor Peinlichkeit fast im Boden versunken bin. Und das, das rechne ich ihnen wirklich verdammt hoch an. Daher müsst ihr auf dieses Rezept noch ein bisschen warten. Ich muss erst raus finden, was die perfekte Backtemperatur ist und wie lange ich das gute Stück im Ofen versenken muss. Außerdem will ich nochmal mit den Gewürzen experimentieren. Eine Testreihe steht also bald an. Das fertige Ergebnis wird hier präsentiert, sobald ich damit zufrieden bin.

Dafür habe ich aber ein anderes, kleines Schmankerl für euch: Die Lazy-Girl-Cakepops! Ein Rezept für alle, die zu faul zum Backen sind.

Für Cakepops muss immer erst ein Biscuit oder ein anderer Kuchen gebacken werden, bevor man sich an das Formen der Lollis machen kann. Das ist verdammt viel Arbeit und auch ich hab darauf nicht immer Lust. Vor allem nicht dann, wenn ich noch drei andere Sachen zu backen habe. Daher habe ich bei diesen Lollis geschummelt, und das gebe ich auch offen zu. Ich habe einfach einen fertigen Packerlkuchen gekauft und mir so ungefähr 1 1/2 Stunden Zeit gespart. Und sie waren richtig lecker! Daher, für euch, hier das Rezept.

Für circa 12-18 Cakepops braucht ihr:

1                     Schokoladenkuchen (zum Beispiel “Herrenkuchen” von Bahlsen)

3-4 EL            Frischkäse

5-7 TL            Marillenmarmelade

1 Packung     weiße Kuvertüre

1 Packung     Lutscher-Stäbchen oder Eisstiele

Den Schokoladenkuchen (inklusive Schokoladenüberzug) in eine Schüssel bröseln. Mal feine Krümel, mal größere Bröckchen, so genau muss das nicht sein. In einer separaten Schüssel mischt ihr den Frischkäse mit der Marillenmarmelade zu einer Creme. Welche Mischverhältnisse ihr da macht, ist ganz eure Sache. Je nach eigenem Geschmack. Diese Creme gebt ihr dann in den Schokokuchen und hebt sie gut unter. Mit der Hand formt ihr nun golfballgroße Kugeln. Achtet darauf, das sie gleichmäßig rund sind und die Oberfläche schön glatt ist!

Ein bisschen Kuvertüre anschmelzen, die Eisstiele eintauchen und in die Kuchenkugeln drücken. Dann die Kugeln 30 Minuten kalt stellen. Die Schokolade kann dann trocknen und sich mit dem Kuchen verbinden. So verhindert ihr, das euch die Kugeln von den Stäbchen rutschen, wenn ihr sie später mit Kuvertüre überzieht.

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wenn sie zu dickflüssig ist, einfach etwas Sonnenblumenöl einrühren! So bleibt der Geschmack erhalten, die Kuvertüre ist aber leichter zu verarbeiten. Cakepops eintauchen und darauf achten, das wirklich die komplette Kuchenkugel mit Schokolade überzogen ist. Notfalls mit einem Teelöffel oder Pinsel nachhelfen. Zum Trocknen die Cakepops am Besten in eine Styroporplatte oder in einen Eierkarton stecken, damit sie aufrecht stehen können und sich nicht gegenseitig berühren. Sofort mit Zuckerblüten oder Streuseln oder Perlen dekorieren, denn die Schokolade trocknet relativ schnell.

Das war’s auch schon! Wirklich leicht und absolut lecker. Und wirklich Backen muss man auch nicht.

Die Cakepops kamen auch wirklich bei allen gut an. Und ja, ich war der Meinung, ich hätte es mit dem Kuchenbacken übertrieben, eben weil wir nur sieben Leute waren, aber wisst ihr was? Bis auf die Hälfte des fast rohen Karottenkuchens war alles weg! Jeder hat gefuttert als würde morgen die Hungersnot ausbrechen.

Und ich? Ich habe auch ordentlich zugeschlagen. Und ich will mich noch bei den vielen lieben Menschen bedanken, die mit mir gefeiert haben, die mich an dem Tag angerufen haben, an mich gedacht und die mir gratuliert haben. I feel warm and fuzzy and very loved. :*

Bis bald!

Love, Jules x

1 Comment on Cakepops-Scone-Muffin-Cake-Birthday-Extravaganza

  1. Rachael
    29. März 2014 at 7:29 (9 Jahre ago)

    This is my first time vvisit at here and i am in fact pleassant to redad all at one place.

    Antworten

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